Schwerin – „Ehrenfriedhof Opfer des Faschismus“

FRIEDHOF / PARK

Schwerin / 2010 – 2012


Die Geschichte des Platzes, auf dem sich der „Ehrenfriedhof Opfer des Faschismus“ in Schwerin befindet, ist wechselvoll und vielschichtig. Nach Nutzungen für Klein­gärten und als Baum­schulgelände wurden hier ab 1943 Tote bestattet, bei denen es sich vermutlich um sowjetische Zwangs­arbeiter gehandelt hat. 1945 wurden dann KZ-Häftlinge beigesetzt und ab Ende der 1940er Jahre fanden Bestattungen von Verfolgten des Naziregimes statt.

Die Stadtwirtschaftliche Dienst­leistungen Schwe­rin beauftragte unser Büro mit der Erstellung einer denkmalpflegerischen Zielsetzung und Sanierung. Zur denkmalgerechten Instandsetzung gehörten die Wiederherstellung des Hauptein­ganges, die Sanierung der Wege und Grabsteine und die Neuaufstellung von Pultsteinen mit den Namen sowjetischer Kriegstoter.

 

 

 

Bauvor­haben: „Ehrenfriedhof Opfer des Faschismus“
Platz der Opfer des Faschis­mus
Bauherr: SDS – Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin,
Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin
Ort: Schwerin
Jahr: 2010 – 2012
Leistungs­phasen: LP 2 – LP 8
Kurzbe­schrei­bung: 10.900 qm Bearbeitungsfläche
330.000 € Brutto-Bausumme
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Denkmalgerechte Instandsetzung des Ehrenfriedhofes, auf dem unterschiedlichste Gruppen von Toten beigesetzt sind: KZ-Häftlinge, Kriegstote, Sowjetische Bürger und Angehörige der Roten Arme nach 1952.

 

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